Nachhaltigkeitskennzahlen

(Die Nachhaltigkeitskennzahlen sowie weitere Tabellen des Berichts finden Sie als Excel-Gesamtdatei in unserem Downloadcenter.)

Langfristig denken, verantwortungsvoll handeln, transparent kommunizieren: Der Flughafen München berichtet nach höchsten Standards über seine Nachhaltigkeitsleistung.

Unternehmen und Management

Wertschöpfung Ermittlung / GRI Standard 201-1

Konzern in Mio. € 2017 2016 2015 1)
Umsatzerlöse 1.468,7 1.364,1 1.249,3
+ Sonstige Erträge 44,1 66,6 60,3
Gesamtleistung 1.512,8 1.430,7 1.309,6
+ Erträge aus Beteiligungen 2,1 1,5 1,6
./. Sachaufwendungen -510,7 -449,2 -415,0
./. Abschreibungen -217,6 -239,1 -214,3
Wertschöpfung 786,6 743,9 681,9
1) Nach IFRS, Werte 2015 berichtigt nach IAS 8

Wertschöpfung Verteilung / GRI Standard 201-1

Konzern in Mio. € 2017 2016 2015 1)
Mitarbeiter 482,1 452,5 400,3
Darlehensgeber (saldiert) 75,3 81,6 83,2
Öffentliche Hand 70,4 58,2 55,1
Flughafen München Konzern 158,8 151,6 143,3
       
= Wertschöpfung 786,6 743,9 681,9
1) Nach IFRS, Werte 2015 berichtigt nach IAS 8

Die Wertschöpfungsrechnung stellt die Differenz zwischen der vom Unternehmen erbrachten Leistung und dem Wert der benötigten Vorleistungen dar.

In der Verteilungsrechnung werden die Anteile der am Wertschöpfungsprozess Beteiligten – Mitarbeiter, öffentliche Hand, Darlehensgeber – ausgewiesen. Die Leistungen der FMG an die öffentliche Hand beinhalten Steuern. Die Zinsen für die Gesellschafterdarlehen sind unter der Empfängergruppe Darlehensgeber enthalten. Die Erträge aus Beteiligungen beinhalten das Ergebnis aus at equity bewerteten Unternehmen und Erträge aus Ergebnisübernahme. Die Sachaufwendungen beinhalten den Materialaufwand und die sonstigen Aufwendungen.

Verkehrszahlen Luftfahrt / GRI AO1, AO2, AO3

  2017 2016 2015
Passagieraufkommen gesamt 44.594.516 42.277.692 40.998.553
Summe gewerblicher Verkehr 1) 44.577.241 42.261.309 40.981.522
Linien- und Charterverkehr 44.556.053 42.241.902 40.961.424
Sonstiger gewerblicher Verkehr 1) 21.188 19.407 20.098
Nicht-gewerblicher Verkehr 1) 17.275 16.383 17.031
Flugzeugbewegungen gesamt 404.505 394.430 379.911
Summe gewerblicher Verkehr 1) 395.047 385.081 370.348
Linien- und Charterverkehr 383.934 374.057 360.009
Sonstiger gewerblicher Verkehr 1) 11.113 11.024 10.339
Allgemeine Luftfahrt (nicht-gewerblicher Verkehr) 1) 9.458 9.349 9.563
Sitzplatzauslastung in % 76,5 75,1 76,6
Cargo-Umschlag      
Geflogene Fracht und Luftpost in t 378.803 353.650 336.162
Verkehrseinheiten (VE) gewerblicher Verkehr 48.334.296 45.709.334 44.234.684
1) Begriffsdefinitionen siehe Statistischer Jahresbericht 2017, S. 28/29

Passagierzahlen (nur gewerblicher Verkehr) / GRI AO1

  2017 2016 2015
  Gesamt Inland International Gesamt Inland International Gesamt Inland International
Summe gewerblicher Verkehr 44.577.241 9.841.103 34.736.138 42.261.309 9.632.163 32.629.146 40.981.522 9.585.642 31.395.880
Ankunft 22.340.548 4.917.320 17.423.228 21.142.346 4.816.340 16.326.006 20.474.755 4.771.295 15.703.460
Abflug 22.205.715 4.916.814 17.288.901 21.030.482 4.803.413 16.227.069 20.398.313 4.805.150 15.593.163
Transitpassagiere 1) 30.978 6.969 24.009 88.481 12.410 76.071 108.454 9.197 99.257
                   
Anzahl O&D-Passagiere 2) in Mio. 28,3 - - 27,0 - - 26,2 - -
Anzahl Umsteiger in Mio. 16,2 - - 15,2 - - 14,8 - -
Umsteigeranteil in % 3) 36 - - 36 - - 36 - -
1) Transitpassagiere sind Passagiere, die am Flughafen ankommen und ihre Reise mit demselben Flugzeug fortsetzen. Transitpassagiere werden nur bei der Landung gezählt.
2) Origin&Destination-Passagiere sind Passagiere, die ihre Reise am Flughafen beginnen oder beenden.
3) Der Umsteigeranteil wird aus der Fluggastbefragung (abfliegende Passagiere) errechnet.

Flugbewegungen 1) / GRI AO2

  2017 2016 2015
  Gesamt Ankunft Abflug Gesamt Ankunft Abflug Gesamt Ankunft Abflug
Passagierflüge Linie/Charter 380.119 189.996 190.123 369.561 184.699 184.862 355.565 177.689 177.876
Inland 87.977 43.965 44.012 87.000 43.521 43.479 85.115 42.571 42.544
International 292.142 146.031 146.111 282.561 141.178 141.383 270.450 135.118 135.332
Frachtflüge Linie/Charter 3.619 1.795 1.824 4.047 2.014 2.033 4.001 1.990 2.011
Inland 1.518 800 718 1.515 810 705 1.475 772 703
International 2.101 995 1.106 2.532 1.204 1.328 2.526 1.218 1.308
Postflüge Linie/Charter 196 98 98 449 225 224 443 222 221
Inland 196 98 98 449 225 224 443 222 221
International - - - - - - - - -
Allgemeine Luftfahrt 20.571 10.363 10.208 20.373 10.272 10.101 19.902 10.062 9.840
Inland 8.454 4.355 4.099 8.413 4.338 4.075 8.669 4.395 4.274
International 12.117 6.008 6.109 11.960 5.934 6.026 11.233 5.667 5.566
Summe 404.505 202.252 202.253 394.430 197.210 197.220 379.911 189.963 189.948
1) Militärflüge werden nicht erhoben.

Frachttonnage (gewerblicher Umschlag) / GRI AO3

In t 2017 2016 2015
  Frachtumschlag Ankommende Fracht Abfliegende Fracht Frachtumschlag Ankommende Fracht Abfliegende Fracht Frachtumschlag Ankommende Fracht Abfliegende Fracht
Reine Frachtflüge 52.011 16.875 35.136 62.056 17.956 44.099 55.668 16.922 38.746
Beiladefracht auf Passagiermaschinen 310.820 136.641 174.179 272.441 113.912 158.529 261.719 108.863 152.856
Summe nach Flügen 362.831 153.516 209.315 334.497 131.868 202.628 317.387 125.785 191.602

Auf eine Million abgefertigte Passagiere kamen im Jahr 2017 am Flughafen München 55,31 Beschwerden. Bei einer Steigerung der Passagierzahlen um 5,5 Prozent ist die Anzahl der Beschwerden im Vergleich zu 2016 von 2.291 auf 2.467 (+7,7 Prozent) gestiegen. Top-Themen für das Geschäftsjahr 2017 waren die Kategorien Flughafen-Einrichtung, Gepäckausgabe, Pass- und Sicherheitskontrolle. Die Beschwerden zum Thema Flughafen-Einrichtung stiegen im Vergleich zum Vorjahr um über 50 Prozent. Ursachen hierfür sind unter anderem der Relaunch des Internetauftritts, die Sanierung der Toilettenanlagen im Terminal 2 (zeitweise geringe Verfügbarkeit) sowie mehrmalige PTS-Ausfälle 1) und dadurch verpasste Anschlussverbindungen. Lange Wartezeiten, die gehäufte Ausgabe von Gepäckstücken auf dem falschen Gepäckband (Terminal 2) und fehlende Ansprechpartner in der Gepäckausgabehalle sind die Gründe für eine Zunahme der Beschwerden im Bereich der Gepäckausgabe um fast 25 Prozent. Ein Plus von 75 Passagierrückmeldungen (+41 Prozent) wurde bei der Passkontrolle in beiden Terminalbereichen dokumentiert. Die Steigerung der Beschwerden um zehn Prozent, die sich auf die Sicherheitskontrolle beziehen, lässt sich auf das Test-Lining vor der Kontrollstelle im Terminal 2 zurückführen. Durch die Umstellung des Systems ist ein direkter Vergleich der Top-Themen mit den Zahlen von 2015 nicht mehr möglich. Die Kategorien wurden anhand der Passagierkette neu definiert.

1) PTS: Personentransportsystem, welches das Terminal 2 mit dem Satellitengebäude verbindet

Dialogmanagement / GRI Standard 102-43, 102-44

Anzahl der Nennungen 2017 2016 2015
Beschwerden gesamt 2.467 2.291 1.677
Anzahl der Beschwerden bei Top-Themen      
Airline 191 218  
Flughafen-Einrichtung 761 492  
Gepäckausgabe 232 188  
Parken 82 197  
Passkontrolle 258 183  
Sicherheitskontrolle 350 318  

Einsatzzahlen der Feuerwehr / GRI Standard 417-1

  2017 2016 2015
Alarmierungen gesamt 3.555 3.487 3.891
Fehlalarme 737 649 658
Anzahl Einsätze 2.818 2.838 3.233
Technische Hilfsleistungen 1.846 1.978 1.970
Sicherheitswachen 1) 833 740 1.149
Brandeinsätze 139 120 114
First-Responder-Einsätze 2) 164 155 123
1) Bereitschaftsdienst, den die Feuerwehr bei bestimmten, besonders gefährlichen Anlässen vor Ort leistet, um beim Eintritt dieser Gefahren sofort eingreifen zu können
2) Erste Hilfe bis zum Eintreffen des öffentlichen Rettungsdienstes

Mitarbeiter und Gesellschaft

Spenden und Sponsoring 1) / GRI Standard 413-1

Anteil am Gesamtetat in % 2017 2016 2015
Sport 39 35 36
Soziales 30 31 30
Bildung 12 15 17
Kultur 16 18 17
Natur (neu seit 2016) 3 1 -
1) Das jährliche Sponsoring-Budget ist an den Außenumsatz der FMG gekoppelt.

Alle Personalkennzahlen werden ab 2017 inklusive AeroGround Berlin, HSD und MAI ausgewiesen, soweit nicht anders angegeben.

Anzahl der Mitarbeiter / GRI Standard 102-8, 405-1

Konzern 2017 2016 2015
  Frauen Anteil in % 3) Männer Anteil in % 3) Gesamt Anteil in % 3) Gesamt Anteil in % 3) Gesamt Anteil in % 3)
Gesamtbeschäftigte 1) 3.151 33,47 6.262 66,53 9.413 100,00 8.502 100,00 8.016 100,00
Voll- und Teilzeitmitarbeiter 1)                    
Vollzeit 1.948 20,69 5.212 55,37 7.160 76,07 6.827 80,30 6.419 80,08
Teilzeit 1.203 12,78 1.050 11,15 2.253 23,93 1.675 19,70 1.597 19,92
Arbeitsverträge 1)                    
Befristet 531 5,64 618 6,57 1.149 12,21 1.388 16,33 1.218 15,19
Unbefristet 2.620 27,83 5.644 59,96 8.264 87,79 7.114 83,67 6.798 84,81
Weitere Beschäftigte 282   598   880   804   889  
Auszubildende 141   134   275   274 - 269 -
Praktikanten 25   13   38   42 - 43 -
Geringfügig Beschäftigte 96   173   269   291 - 275 -
Leiharbeitnehmer 20   278   298   197 - 302 -
Summe Gesamtbeschäftigte inklusive weiterer Beschäftigter des Konzerns 3.433   6.860   10.293   9.306   8.905  
Erwerbstätige am Flughafen-Campus 2)         34.720   34.720   34.720  
                     
FMG 2017 2016 2015
  Frauen Anteil in % 3) Männer Anteil in % 3) Gesamt Anteil in % 3) Gesamt Anteil in % 3) Gesamt Anteil in % 3)
Gesamtbeschäftigte 1) 979 22,81 3.313 77,19 4.292 100,00 4.223 100,00 4.115 100,00
Voll- und Teilzeitmitarbeiter 1)                    
Vollzeit 647 15,07 3.007 70,06 3.654 85,14 3.613 85,56 3.536 85,93
Teilzeit 332 7,74 306 7,13 638 14,86 610 14,44 579 14,07
Arbeitsverträge 1)                    
Befristet 28 0,65 60 1,40 88 2,05 97 2,30 100 2,43
Unbefristet 951 22,16 3.253 75,79 4.204 97,95 4.126 97,70 4.015 97,57
Weitere Beschäftigte 93   123   216   210   214  
Auszubildende 67   87   154   144   146 -
Praktikanten 21   12   33   31   32 -
Geringfügig Beschäftigte 5   24   29   35   36 -
Leiharbeitnehmer 0   0   0   0   0 -
Summe Gesamtbeschäftigte inklusive weiterer Beschäftigter der FMG 1.072   3.436   4.508   4.433   4.329  
1) Stichtag: 31.12.: ohne Auszubildende, ohne geringfügig Beschäftigte, ohne Leiharbeitnehmer, ohne Praktikanten
2) Schließt alle am Flughafen München ansässigen Unternehmen ein. Daten basierend auf der Beschäftigtenerhebung 2015. Die Beschäftigtenerhebung am Flughafen München wird im Dreijahresrhythmus durchgeführt. Weitere Infos zur Erhebung finden Sie unter: www.munich-airport.de/jobmotor2016
3) Alle Prozentsätze beziehen sich auf die Anzahl der Gesamtbeschäftigten nach 1).

Mitarbeiter mit Tarifverträgen / GRI Standard 102-41, 202-01

  2017 2016 2015
  Konzern FMG Konzern FMG Konzern FMG
Mitarbeiter mit Tarifverträgen gesamt 9.874 4.370 8.769 4.147 8.139 4.191
Anteil der Gesamtbelegschaft in % 1) 95,93 96,94 94,23 93,55 91,40 96,81
1) Alle Prozentsätze beziehen sich auf die Summe der Gesamtbeschäftigten inklusive Auszubildenden, geringfügig Beschäftigten, Leiharbeitnehmern und Praktikanten.

Führungskräfte / GRI Standard 405-1

Konzern 2017 2016 2015
    Anteil in %   Anteil in %   Anteil in %
Führungskräfte gesamt 744 7,90 1) 676 7,92 1) 674 8,41 1)
Frauen 190 2,02 1) 170 1,99 1) 169 2,11 1)
Männer 554 5,89 1) 506 5,93 1) 505 6,30 1)
Altersstruktur Führungskräfte            
Unter 30 Jahren 42 5,65 2) 19 2,81 2) 26 3,86 2)
30 bis 50 Jahre 408 54,84 2) 370 54,98 2) 376 55,79 2)
Über 50 Jahre 294 39,52 2) 282 41,72 2) 272 40,36 2)
             
FMG 2017 2016 2015
    Anteil in %   Anteil in %   Anteil in %
Führungskräfte gesamt 406 9,46 1) 394 9,33 1) 395 9,60 1)
Frauen 62 1,44 1) 58 1,37 1) 55 1,34 1)
Männer 344 8,01 1) 336 7,96 1) 340 8,26 1)
Altersstruktur Führungskräfte            
Unter 30 Jahren 5 1,23 2) 5 1,27 2) 6 1,52 2)
30 bis 50 Jahre 187 46,06 2) 191 48,48 2) 195 49,37 2)
Über 50 Jahre 214 52,71 2) 198 50,25 2) 194 49,11 2)
1) Stichtag 31.12.: Anteil der Führungskräfte an der Anzahl der Gesamtbeschäftigten.
2)
Anteil der Führungskräfte im Verhältnis zu deren Gesamtzahl.

Altersstruktur der Mitarbeiter / GRI Standard 405-1

Konzern 2017 2016 2015
  Frauen Anteil in % 2) Männer Anteil in % 2) Gesamt Anteil in % 2) Gesamt Anteil in % 2) Gesamt Anteil in % 2)
Altersstruktur Mitarbeiter 1)                    
Unter 30 Jahre 647 6,87 869 9,23 1.516 16,11 1.401 16,48 1.259 15,71
30 bis 50 Jahre 1.778 18,89 3.235 34,37 5.013 53,26 4.510 53,05 4.422 55,16
Über 50 Jahre 726 7,71 2.158 22,93 2.884 30,64 2.591 30,48 2.335 29,13
Gesamt 3.151 33,47 6.262 66,53 9.413 100,00 8.502 100,00 8.016 100,00
                     
FMG 2017 2016 2015
  Frauen Anteil in % 2) Männer Anteil in % 2) Gesamt Anteil in % 2) Gesamt Anteil in % 2) Gesamt Anteil in % 2)
Altersstruktur Mitarbeiter 1)                    
Unter 30 Jahre 217 5,06 230 5,36 447 10,41 403 9,54 383 9,31
30 bis 50 Jahre 561 13,07 1.565 36,46 2.126 49,53 2.176 51,53 2.231 54,22
Über 50 Jahre 201 4,68 1.518 35,37 1.719 40,05 1.644 38,93 1.501 36,48
Gesamt 979 22,81 3.313 77,19 4.292 100,00 4.223 100,00 4.115 100,00
1) Stichtag: 31.12.: ohne Auszubildende, ohne geringfügig Beschäftigte, ohne Leiharbeitnehmer, ohne Praktikanten und ohne AeroGround Berlin GmbH.
2)
Alle Prozentsätze beziehen sich auf die Anzahl der Gesamtbeschäftigten nach 1).

Inanspruchnahme von Elternzeit 1) / GRI Standard 401-3

Konzern 2017 2016 2015
  Frauen Männer Gesamt Gesamt Gesamt
Inanspruchnahme Elternzeit 126 117 243 176 179
Inanspruchnahme Elternteilzeit 36 8 44 45 35
           
FMG 2017 2016 2015
  Frauen Männer Gesamt Gesamt Gesamt
Inanspruchnahme Elternzeit 71 67 138 115 88
Inanspruchnahme Elternteilzeit 29 7 36 36 32
1) Zahl der Beschäftigten, die ihre Elternzeit im betreffenden Jahr angetreten haben. Daten ohne Auszubildende, ohne geringfügig Beschäftigte, ohne Leiharbeitnehmer und ohne Praktikanten, 2017 ohne HSD.

Bedingt durch den hohen Aufwand einer manuellen Auswertung der verschiedenen Elternzeitmodelle (Dauer der Elternzeit, Stückelung der Elternzeit) werden die Anzahl an Rückkehrern aus der Elternzeit sowie die Kündigungen nach der Elternzeit nicht erhoben.

Mitarbeiterfluktuation: Einstellungen und Austritte 1) / GRI Standard 401-1

  Einstellungen Anteil in % 2) Austritte Anteil in % 2) Einstellungen Austritte Einstellungen Austritte
Einstellungen und Austritte nach Altersklassen                
Unter 30 Jahre 861 39,05 513 40,46 727 502 650 414
30 bis 50 Jahre 1.077 48,84 515 40,62 574 346 491 302
Über 50 Jahre 267 12,11 240 18,93 113 154 100 162
Gesamt 2.205 100,00 1.268 100,00 1.414 1.002 1.241 878
Einstellungen und Austritte nach Geschlecht                
Männlich 1.384 62,77 779 61,44 863 565 790 490
Weiblich 821 37,23 489 38,56 551 437 451 388
                 
FMG 2017 2016 2015
  Einstellungen Anteil in % 2) Austritte Anteil in % 2) Einstellungen Austritte Einstellungen Austritte
Einstellungen und Austritte nach Altersklassen                
Unter 30 Jahre 133 49,63 41 18,64 103 33 117 50
30 bis 50 Jahre 122 45,52 90 40,91 125 48 82 46
Über 50 Jahre 13 4,85 89 40,45 14 66 8 78
Gesamt 268 100,00 220 100,00 242 147 207 174
Einstellungen und Austritte nach Geschlecht                
Männlich 163 60,82 158 71,82 157 112 152 126
Weiblich 105 39,18 62 28,18 85 35 55 48
1) Inklusive Auszubildenden, ohne geringfügig Beschäftigte, ohne Leiharbeitnehmer und ohne Praktikanten.
2) Alle Prozentsätze beziehen sich jeweils auf die Gesamtzahl der Einstellungen beziehungsweise Austritte der Beschäftigten nach 1) .

Fluktuationsquote 1) / GRI Standard 401-1

  2017 2016 2015
In % Konzern FMG Konzern FMG Konzern FMG
Fluktuationsquote 13,37 5,01 11,41 3,42 10,70 4,14
1) Die Fluktuationsquote spiegelt das Verhältnis der Austritte zu den Beschäftigten (im Jahresdurchschnitt inklusive Auszubildenden, ohne geringfügig Beschäftigte, ohne Leiharbeitnehmer und ohne Praktikanten) wider.

Durchschnittliche Weiterbildungsstunden 1) / GRI Standard 404-1

  2017 5) 2016 4) 2015 2) 4)
  Konzern FMG Konzern FMG Konzern FMG
Anzahl der durchschnittlichen Weiterbildungsstunden pro Mitarbeiter 18,91 13,35 15,76 12,65 12,91 11,21
Pro männlichem Mitarbeiter 20,43 14,51 16,91 13,96 14,26 12,62
Pro weiblicher Mitarbeiterin 15,95 9,41 12,55 7,95 9,07 5,99
Pro Führungskraft 3) 17,37 13,12 23,92 12,67 17,34 7,58
Pro Mitarbeiter (ohne Führungsverantwortung) 21,00 16,95 15,16 12,54 12,80 11,59
1) Durchschnittliche Fortbildungs-, Schulungs- und Seminarstunden (exklusive Luftsicherheitsschulung) pro Beschäftigtem (ohne Auszubildende, ohne geringfügig Beschäftigte, ohne Leiharbeitnehmer und ohne Praktikanten) zum Stichtag 31.12.
2) Im Rahmen der Prüfung unserer Daten identifizierte Fehler wurden korrigiert.
3) Führungskräfte der Ebenen 1 bis 4 ohne Geschäftsführung der FMG
4) Exklusive Terminal 2 oHG
5) Ohne HSD, Infogate und FM-Bau

Arbeitssicherheit und Gesundheit / GRI Standard 403-2, 403-3

Konzern 1), 7) 2017 2016 2015 2)
Unfallstatistik 3)      
Meldepflichtige Arbeitsunfälle 225 195 243
Dadurch Ausfalltage 4) 5.761 4.331 4.873
Tödliche Arbeitsunfälle 0 0 0
1.000-Mann-Quote 5) 26,63 24,50 32,51
       
Mitarbeiter in der Bodenabfertigung München 6) 2017 2016 2015
Unfallstatistik 3)      
Meldepflichtige Arbeitsunfälle 112 89 106
Dadurch Ausfalltage 4) 2.964 2.304 2.688
Tödliche Arbeitsunfälle 0 0 0
1.000-Mann-Quote 5) 56,60 46,32 52,49
       
FMG 1) 2017 2016 2015
Unfallstatistik 3)      
Meldepflichtige Arbeitsunfälle 76 71 84
Dadurch Ausfalltage 4) 1.985 2.106 2.492
Tödliche Arbeitsunfälle 0 0 0
1.000-Mann-Quote 5) 19,02 18,17 21,98
Mitarbeiter in der Bodenabfertigung Berlin 7) 2017 2016 2015
Unfallstatistik 3)      
Meldepflichtige Arbeitsunfälle 29    
Dadurch Ausfalltage 4) 820    
Tödliche Arbeitsunfälle 0    
1.000-Mann-Quote 5) 66,87    
1) Inklusive Auszubildenden, geringfügig Beschäftigten, Leiharbeitnehmern und Praktikanten.
 2) Im Rahmen der Prüfung unserer Daten identifizierte Fehler wurden korrigiert.
 3) Verletzungen auf dem Niveau von Erste-Hilfe-Maßnahmen werden auch erfasst, sobald der Beschäftigte beim medizinischen Dienst des Flughafens München vorstellig wird.
 4) Es handelt sich um Kalendertage und diese werden ab dem Folgetag des Arbeitsunfalls gezählt.
 5) Meldepflichtige Arbeitsunfälle * 1.000 / tatsächlich geleistete Mitarbeiterkapazitäten (MAK) im Jahresdurchschnitt
 6) Mitarbeiter in der Bodenabfertigung mit Betriebszugehörigkeit FMG, Beschäftigte der AeroGround sowie bei AeroGround beschäftigte Leiharbeitnehmer
 7) 2017 ohne HSD

Ein Schwerpunkt der Arbeitssicherheitsmaßnahmen liegt beim Flughafen München auf dem Bereich Flugzeugabfertigung am Boden. Daher veröffentlicht die FMG eine zusätzliche Unfallstatistik für Mitarbeiter, die in der Flugzeugabfertigung tätig sind.

Krankenstand 1) / GRI Standard 403-2

Konzern 2) 2017 2016 2015
In % Frauen Männer Gesamt Gesamt Gesamt
Krankheitsquote 2) 7,27 8,15 7,88 3) 7,9 7,71
           
FMG 2017 2016 2015
In % Frauen Männer Gesamt Gesamt Gesamt
Krankheitsquote 2) 5,1 8,65 7,94 8,14 8,22
1) Inklusive Auszubildenden, ohne geringfügig Beschäftigte, ohne Leiharbeitnehmer und ohne Praktikanten. 2017 exklusive Infogate, HSD und FM Bau GmbH
2) Krankstunden im Verhältnis zu den zu leistenden Sollstunden, inklusive Reha, Kur, Heilverfahren etc.; bezieht sich auf die Anzahl der Gesamtbeschäftigten nach 1).
3) AeroGround Berlin und MAI sind in der Gesamtsumme enthalten, aber nicht geschlechterspezifisch dargestellt.

Berufskrankheiten 1) / GRI Standard 403-2, 403-3

  2017 2016 2015
In % Konzern FMG Konzern FMG Konzern 2) FMG
Anzeige von Berufskrankheiten 0 0 6 4 5 5
1) Inklusive Auszubildenden, ohne geringfügig Beschäftigte, ohne Leiharbeitnehmer und ohne Praktikanten. 2017 exklusive HSD.

Beschäftigung behinderter Mitarbeiter / GRI Standard 405-1

Konzern 2017 2016 2015
Anzahl beschäftigter Mitarbeiter mit Einschränkung 1) 677 645 644
Schwerbehindertenquote in % 2) 7,25 7,11 7,06
       
FMG 2017 2016 2015
Anzahl beschäftigter Mitarbeiter mit Einschränkung 1) 484 487 483
Schwerbehindertenquote in % 2) 10,95 12,28 11,39
1) Grad der Behinderung mindestens 30 im Sinne der Gleichstellung gemäß Sozialgesetzbuch IX
2) Anteil von Mitarbeitern mit Einschränkung nach 1) an den durchschnittlichen Gesamtbeschäftigten inklusive Auszubildenden, inklusive geringfügig Beschäftigten, exklusive Leiharbeitnehmern und exklusive Praktikanten. 2017 exklusive HSD.

Nationalitäten 1) / GRI Standard 405-1

Konzern 2017 2016 2015
  Frauen Männer Gesamt Anteil in % 2) Gesamt Anteil in % 2) Gesamt Anteil in % 2)
Verteilung nach Nationalitäten gesamt 3.292 6.396 9.688   8.776   8.285  
Deutsche Staatsangehörigkeit 2.605 4.886 7.491 77,32 6.920 78,85 6.775 81,77
Ausländische Staatsangehörigkeit 687 1.510 2.197 22,68 1.856 21,15 1.510 18,23
Verteilung der am meisten vertretenen ausländischen Nationalitäten                
Türkei 74 454 528 5,45 460 5,24 432 5,21
Ungarn 23 160 183 1,89 178 2,03 0 0,00
Italien 35 97 132 1,36 118 1,34 108 1,30
Rumänien 64 62 126 1,30 50 0,95 66 0,80
Kroatien 33 84 117 1,21 - - - -
Griechenland 38 55 93 0,96 29 0,95 77 0,93
 
FMG 2017 2016 2015
  Frauen Männer Gesamt Anteil in % 2) Gesamt Anteil in % 2) Gesamt Anteil in % 2)
Verteilung nach Nationalitäten gesamt 1.046 3.400 4.446   4.367   4.261  
Deutsche Staatsangehörigkeit 993 2.981 3.974 89,38 3.898 89,26 3.806 89,32
Ausländische Staatsangehörigkeit 53 419 472 10,62 469 10,74 455 10,68
Verteilung der am meisten vertretenen ausländischen Nationalitäten                
Türkei 1 271 272 6,12 268 6,14 270 6,34
Ungarn 1 1 2 0,04 33 0,76 31 0,73
Italien 7 21 28 0,63 28 0,64 29 0,68
Rumänien - - - - - - - -
Kroatien 1 5 6 0,13 14 0,32 13 0,31
Griechenland 3 15 18 0,40 19 0,44 17 0,40
1) Stichtag: 31.12.: Gesamtbeschäftigte inklusive Auszubildenden, ohne geringfügig Beschäftigte, ohne Leiharbeitnehmer und ohne Praktikanten.
2) Alle Prozentsätze beziehen sich auf die Anzahl der Gesamtbeschäftigten nach 1).

Wohnsitz der Beschäftigten 1) / GRI Standard 102-8, 401-1

  Konzern FMG
Landkreise 2017 Anteil in % 2) 2016 2015 2017 Anteil in % 2) 2016 2015
Freising 2.376 24,53 2.295 2.077 903 20,31 876 845
Erding 1.880 19,41 1.862 1.809 1.065 23,95 1.066 1.052
München 1.866 19,26 1.820 1.702 776 17,45 753 716
Landshut 1.257 12,97 1.221 1.168 696 15,65 670 649
Pfaffenhofen 147 1,52 155 141 92 2,07 92 87
Ebersberg 156 1,61            
Anderer Landkreis 2.006 20,71 1.423 1.388 810 18,22 910 912
Gesamt 9.688 100,00 8.776 8.285 4.446 100,00 4.367 4.261
1) Anzahl der Gesamtbeschäftigten inklusive Auszubildenden, ohne geringfügig Beschäftigte, ohne Leiharbeitnehmer und ohne Praktikanten, die im jeweiligen Landkreis zum Stichtag 31. Dezember ihren Wohnsitz hatten.
2) Alle Prozentsätze beziehen sich auf die Anzahl der Gesamtbeschäftigten nach 1).

Umwelt und Klimaschutz

Eingesetzte Enteisungsmittel 1) / GRI Standard 301-1, 301-2; GRI AO6

  2016/2017 2015/2016 2014/2015
Betriebsflächenenteiser in t 2) 3.502 2.041 3.067
Flugzeugenteisungsmittel (Safewing Typ I) in m3 4.071 3.233 4.107
Flugzeugenteisungsmittel (Safewing Typ IV) in m3 787 783 919
Recyclingquote des verwendeten Enteisungsmittels Typ I in % 61,4 63,9 68
Einsatztage Winterdienst 65 47 57
1) Datenbasis saisonbedingt/Schwankungen im Jahresvergleich gehen einher mit der Wetterlage im Winter.
2) Flüssigmittel Kaliumformiat und granuliertes Mittel Natriumformiat

Die Gesellschaft für Enteisen und Flugzeugschleppen am Flughafen München mbH (EFM) verwendet zum Enteisen der Flugzeuge glykolhaltige Enteisungsmittel, die mit Enteisungsfahrzeugen auf die Flugzeuge aufgespritzt werden. Das dünnflüssige Enteisungsmittel Typ I wird im Verhältnis 55:45 mit Wasser vermischt, erhitzt und mit einer Temperatur von 85 Grad Celsius auf die Flugzeuge aufgetragen. Das Enteisungsmittel Typ IV enthält Verdicker und ist daher zähflüssig. Es wird unvermischt und kalt versprüht.

Energieverbrauch und Emissionen 1) / GRI Standard 301-1, 302-1, 302-2, 302-4, 302-5, 305-1, 305-2, 305-3

  2017 2016 2015
  GJ MWh CO2 (t) GJ MWh CO2 (t) GJ MWh CO2 (t)
Scope 1: Direkter Energieverbrauch/Emissionen                  
Erdgas Gas-Diesel-Aggregate BHKW 414 115 23 8.193 2.276 455 601.146 166.985 33.352
Erdgas Gas-Otto-Aggregate BHKW 1.322.438 367.344 73.395 1.273.319 353.700 70.644 608.234 168.954 33.745
Erdgas Heizkesselanlage 18.261 5.073 1.014 10.564 2.934 586 11.956 3.321 663
Heizöl Gas-Diesel-Aggregate 19.080 5.300 1.414 16.943 4.707 1.256 62.086 17.246 4.601
Heizöl Kesselanlage 5.855 1.626 434 950 264 70 140 39 11
Flüssiggas 1.912 531 124 4.046 1.124 262 3.956 1.099 256
Heizöl Notstromaggregate 1.584 440 117 1.526 424 113 1.958 544 145
Erdgasverbrauch EFM 2) 6.681 1.856 371 7.855 2.182 436 9.943 2.762 552
Diesel- und Ottokraftstoff 159.103 44.195 11.777 154.001 42.778 11.441 154.764 42.990 11.503
Gesamt Scope 1 1.535.329 426.480 88.668 1.477.396 410.388 85.262 1.454.184 403.940 84.826
Scope 2:
Indirekter Energieverbrauch/Emissionen 3)
                 
Stromfremdbezug 4) 268.075 74.465 43.190 278.606 77.391 45.428 292.421 81.228 49.468
Fernwärmebezug 5) 124.560 34.600 3.685 126.972 35.270 3.756 128.527 35.702 3.802
Erdgasbezug 6) 60.323 16.756 3.348 65.449 18.180 3.631 34.160 9.489 1.895
Stromlieferung an externe Unternehmen 7) -185.775 -51.604 -29.930 -191.987 -53.330 -31.305 -207.407 -57.613 -35.086
Wärmelieferung an externe Unternehmen -102.056 -28.349 -5.340 -131.419 -36.505 -6.799 -139.057 -38.627 -7.054
Kältelieferung an externe Unternehmen -15.540 -4.317 -501 -18.742 -5.206 -609 -21.380 -5.939 -725
Erdgaslieferung an externe Unternehmen -60.323 -16.756 -3.348 -65.449 -18.180 -3.631 -34.160 -9.489 -1.895
Stromfremdbezug Durchleitung 8) 38.063 10.573 6.132 35.923 9.979 5.857 37.865 10.518 6.406
Gesamt Scope 2 13) 9) 9) 17.237 9) 9) 16.329 9) 9) 16.811
Scope 3: Anderer indirekter Energieverbrauch/Emissionen (durch Dritte) 10) 10) 10) 10) 10) 10)  
Strombezug externer Unternehmen - - 29.930 - - 31.305 - - 35.086
Wärmebezug externer Unternehmen - - 5.340 - - 6.799 - - 7.054
Kältebezug externer Unternehmen - - 501 - - 609 - - 725
Erdgasbezug externer Unternehmen - - 3.348 - - 3.631 - - 1.895
Kraftstoffe für externe Unternehmen - - 7.036 - - 6.680 - - 6.806
Zwischensumme 9) 9) 46.154 9) 9) 49.024 9) 9) 51.565
Summe des jährlich beeinflussbaren CO2-Ausstoßes 11) 152.059 150.614 153.202
Flugverkehr (LTO-Zyklus) 12) - -   - -   - -  
Take-off (Start) - - 55.792 - - 55.337 - - 52.614
Climb-out (Steigflug) - - 94.765 - - 93.711 - - 89.241
Idle (Rollen auf dem Vorfeld) - - 165.488 - - 162.115 - - 152.431
Approach (Landeanflug) - - 114.575 - - 113.731 - - 108.362
APU mit PCA 14) - - 32.359 - - 39.803 - - 42.256
Triebwerksprobeläufe - - 793 - - 715 - - 640
Zubringerverkehr 15) - - 36.661 - - 39.439 - - 40.176
Gesamt Scope 3 546.588 553.874 534.744
1) Erhebung und Ausweis auf Basis des GHG-Protokolls WRI/WBCSD Greenhouse Gas Protocol Corporate Accounting and Reporting Standard. Anwendung des Prinzips operativer Kontrolle. Umrechnungsparameter, wie insbesondere Heizwerte und Emissionsfaktoren, soweit sie dem Emissionshandel unterliegen, werden gemäß den Vorgaben der Deutschen Emissionshandelsstelle (DEHSt) ermittelt. Übrige Umrechnungsparameter basieren auf den entsprechenden aktuellsten Veröffentlichungen des Umweltbundesamtes (UBA).
2) EFM: Gesellschaft für Enteisen und Flugzeugschleppen am Flughafen München; assoziiertes Unternehmen
3) Ausweis der Scope 2-Emissionen unter Berücksichtigung GHG Protocol Scope 2 Guidance (2015) nach der Methode »Location based« auf Basis von BRD-Inlandsverbrauchs-, Strommix- und Fernwärmemix-Emissionsfaktoren. Netto-Scope-2-Emissionen mit spezifischen Emissionsfaktoren betragen für Strom 0,580 kg/kWh und für fossile Fernwärme 0,213 kg/kWh. Der gesamte Fernwärmebezug besteht zu 50 % aus fossiler Fernwärme und zu 50 % aus Fernwärme aus Biomasse mit dem spezifischen Emissionsfaktor von 0 kg/kWh.
4) 45,29 % Strom aus erneuerbaren Energien (Stand 2017 nach §42 EnWG)
5) 50 % der Fernwärme wird aus Biomasse direkt aus dem Biomasse-Heizwerk am Standort Zolling bezogen.
6) Reiner Erdgasbezug (Bezugsjahr 2017), keine erneuerbaren Energien
7) Inklusive Durchleitungsmengen an externe Unternehmen
8) Gesamte Durchleitungsmengen an externe Unternehmen und Töchter. Es wurde der gleiche spezifische Emissionsfaktor verwendet, der auch beim Stromfremdbezug angewendet wird.
9) Aus physikalischen Gründen ist es nicht sinnvoll, Wärme, Kälte und Strom in Energieeinheiten zu addieren. Die Summe ist nur sehr eingeschränkt aussagekräftig.
10) Keine Angabe, da Werte nicht für alle Positionen ausweisbar sind
11) Summe aus Scope 1, Scope 2 und der Zwischensumme Scope 3a; dieser Wert ist der Vergleichswert für den Richtwert aus dem Basisjahr von 2005 mit 162.046 Tonnen. Trotz der Ausbaupläne und des zu erwartenden Wachstums darf der CO2-Richtwert nicht überschritten werden.
12) Emissionsberechnung mit dem Modell Lasport für die Einteilung des Flugbetriebs nach dem LTO-Zyklus
13) Scope 2-Emissionen unter Berücksichtigung GHG Protocol Scope 2 Guidance (2015) nach der Methode »Market based« ergeben 10.397t CO2-Basis ist der Emissionsfaktor von 0,370 kg/kWh für das Netz im Flughafen München. Die anderen Emissionsfaktoren bleiben unverändert gegenüber Fußnote 3.
14) Berechnet aus Flugbewegungen mit dem Modell Lasport mit nachträglicher Berücksichtigung der vermiedenen APU-Emissionen durch den Gebrauch der PCA-Anlagen
15) Zubringerverkehr umfasst den durch Passagiere, Besucher und Mitarbeiter im Flughafenbereich verursachten Straßenverkehr.

Stromerzeugung und -bezug / GRI Standard 302-5, 305-1, 305-2, 305-5

Der Flughafen München produziert rund 80 Prozent seiner benötigten Jahresheizwärme im konzerneigenen Blockheizkraftwerk. Bis auf eine minimale Menge, die in Spitzenkesseln erzeugt wird, bezieht der Flughafen den restlichen Bedarf an Heizwärme bei der Fernwärmeversorgung Freising. 50 Prozent dieser zugekauften Fernwärme – also etwa 18 Gigawattstunden (GWh) – werden seit Anfang 2011 von einem Biomasse-Heizkraftwerk am Standort Zolling bezogen. Der Bezug ist über eine langfristige Option für die nächsten Jahre gesichert. Diese aus Biomasse gewonnene Fernwärme ist regenerativ sowie klimaneutral und senkt den CO2-Ausstoß um rund 3.700 Tonnen pro Jahr.

Energieintensitätskoeffzient 1) / GRI Standard 302-3

In kWh/Passagier 2017 2016 2015
Stromverbrauch 5,24 5,51 5,42
1) Der Stromverbrauch ist für mehr als 2/3 der gesamten CO2-Emissionen verantwortlich, die durch energieinduzierte Prozesse des Flughafens verursacht werden (ohne Emissionen der Airlines). Außerdem ist er nur sehr schwach an die Klimabedingungen geknüpft. Daher ist der Strombedarf pro Passagier die aussagekräftigste energetische Kennzahl am Flughafen München.

Als Stromverbrauch wird der gesamte Stromverbrauch aller Gebäude und Anlagen inklusive durchgeleiteter Strommengen gezählt, die auf dem Campus des Flughafens betrieben werden. Eingeschlossen sind dabei die Verbräuche der FMG und ihrer Töchter, die Verbräuche externer Unternehmen sowie alle Verluste auf der Niederspannungsebene.

Intensität der Treibhausgasemissionen 1) / GRI Standard 305-4

In kg/Passagier 2017 2016 2015
CO2-Emissionen 3,41 3,56 3,74
1) Die CO2-Emission pro Passagier ermöglicht eine physikalisch sinnvolle Addition der verschiedenen Formen von Primär- und Sekundärenergien, die am Flughafen eingesetzt werden, in Relation zu den Passagierzahlen.

Es werden die CO
2-Emissionen von Scope 1 und 2 addiert sowie die Verbräuche von Strom, Wärme, Kälte, Erdgas und Kraftstoffen externer Unternehmen. Die Bilanz umfasst damit alle Emissionen, die durch die Vorgabe des CO2-neutralen Wachstums nicht überschritten werden dürfen.

Andere Treibhausgasemissionen / GRI Standard 305-3, 305-6

CH4, N2O und fluorhaltige Treibhausgase in
CO
2-Äquivalent 1) (t)
2017 2016 2015
LTO-Zyklus 4.342 4.285 4.061
Zubringerverkehr 2) 323 348 389
APU 3) 327 402 426
Triebwerksprobelauf 4) 8 7 6
Kleingeräte 5) in Gebäuden 656 476 409
Mobile Anlagen (Kfz) 271 184 149
1) Umrechnung der Emissionen in CO2-Äquivalente nach IPCC Fourth Assessment Report
2) Zubringerverkehr umfasst den durch Passagiere, Besucher und Pendler im Flughafenbereich verursachten Verkehr.
3) Berechnung mit dem Modell Lasport aus Flugbewegungen unter Berücksichtigung der APU-Restlaufzeit bei PCA-Nutzung
4) Zahlen geschätzt
5) Bei einem Schaden in einer Turbokältemaschine sind 148 kg R134a Tetrafluorethan teilweise oder vollständig verbrannt entwichen.

Gemessene Schadstoffkonzentrationen / GRI Standard 305-7; GRI AO5

In μg/m3 Aktueller gesetzlicher Jahresgrenzwert 2017 2016 2015
NO2-Konzentration (Stickstoffdioxid) 40 22 20 20
SO2-Konzentration (Schwefeldioxid) 1) 20 2 2 2
PM10-Konzentration (Feinstaub) 40 16 12 15
PM2,5-Konzentration 25 11 9 11
1) Gesetzlicher Grenzwert zum Schutz der Vegetation, streng gültig nur abseits von Ballungsräumen und Verkehrsanlagen, wird hier aber ebenso eingehalten wie der Immissionswert der Verwaltungsvorschrift TA Luft zum Schutz der menschlichen Gesundheit von 50 µg/m3

Emittierte Luftschadstoffe / GRI Standard 305-7; GRI AO5

In t 2017 2016 2015
NOx – Luftverkehr (LTO-Zyklus) 1.556,9 1.509,2 1.450,3
NOx – Zubringerverkehr 1) 83,8 81,1 91,3
SOx – Luftverkehr (LTO-Zyklus) 109,2 107,8 102,1
SOx – Zubringerverkehr 1) 0,2 0,2 0,2
PM10 – Luftverkehr (LTO-Zyklus) 13,1 12,3 11,8
PM2,5 – Zubringerverkehr 1) 1,2 1,5 1,5
1) Zubringerverkehr umfasst den durch Passagiere, Besucher und Pendler im Flughafenbereich verursachten Verkehr.

Wasserquellen / GRI Standard 303-1, 303-2

Das für den Münchner Flughafen benötigte Trinkwasser wird vom Zweckverband zur Wasserversorgung Moosrain über sieben zwischen 94 und 160 Meter tiefe Brunnen aus den tertiären Schichten gefördert. Sie befinden sich in den Wasserschutzgebieten »Obere Point« (mit einer Fläche von 33 ha) und »Oberdingermoos« (mit einer Fläche von 36 ha) der Gemeinde Oberding.

Gesamt-Trinkwasserverbrauch 1), 2) / GRI Standard 303-1

  2017 2016 2015
Menge des vom Wasserversorger bezogenen Wassers in m3 1.016.708 1.050.791 1.042.166
Wasserverbrauch pro 1.000 Verkehrseinheiten in m3 21,0 23,0 23,6
1) Enthalten sind alle Unternehmen am Campus.
2) Herleitung der Werte: Wasserzählung in m3 gemessen an den Trinkwassereinspeisestellen (Übergabestellen) vom Zweckverband an den Flughafen München

Gesamt-Abwassereinspeisung 1), 2) / GRI Standard 303-3, 306-1

  2017 2016 2015
Gesamt-Abwassermenge des Flughafens Münchenan die Kläranlage des Abwasserzweckverbandes Erdinger Moos in m3 2.336.313 2.278.602 2.344.085
Abwasserverbrauch pro 1.000 Verkehrseinheiten in m3 48,3 49,8 53,0
1) Enthalten sind alle Unternehmen am Campus.
2) Das zur Kläranlage abgeleitete Abwasser setzt sich aus häuslichem Abwasser, industriellem Abwasser, Mischwasser sowie Enteisungsabwasser zusammen.

Gewässerproben / GRI Standard 303-1, GRI AO4

Nach den Bestimmungen des Planfeststellungsbeschlusses muss der Flughafen München die bestehenden wasserwirtschaftlichen Verhältnisse im Umgriff des Flughafens untersuchen. Die Beweissicherung des Grundwassers in quantitativer (Wasserstand) und qualitativer (Wasserqualität) Hinsicht ist dabei von besonderer Bedeutung. Die FMG ermittelt den Wasserstand kontinuierlich an über 300 Grundwasser- und 17 Oberflächengewässermessstellen. Die Qualitätsbestimmung erfolgt an 18 Grundwassermessstellen und an elf Oberflächengewässermessstellen. Alle durchgeführten Maßnahmen werden in einem Bericht zusammengefasst dargestellt, bewertet und der Wasserbehörde vorgelegt.

Abfall 1) / GRI Standard 306-2, 306-4

In t 2017 2016 2015 Ort der Entsorgung und Verwertung
Recycling        
Papier, Pappe, Kartonagen (PPK) aus Flugzeugen 2) - - - Sortieranlagen, Papierfabrik München/Schrobenhausen (Altpapierrecycling)
Papier, Pappe, Kartonagen (PPK) aus Gebäuden 1.574 1.654 1.653  
Gemischte Wertstoffe/Abfall zur Verwertung aus Gebäuden 3.026 3.038 2.993 Sortieranlagen, Recyclingfachbetriebe Eitting, Schwaig, Moosburg, München (Recycling)
Mischglas 176 178 165  
Holz 357 355 294  
Sperrmüll 764 634 407  
Metallschrott mit Elektroschrottanteil 630 378 279  
Restliche Wertstoffe 3) 212 180 189  
Summe Recycling 6.739 6.417 5.980  
Sonstige Verwertung (stoffliche/energetische Verwertung)        
Speisereste 4) 1.123 1.024 843 Biogasanlage (Energiegewinnung)
Abfall aus der Flugzeugkabineninnenreinigung 5) - - - Heizkraftwerk München Nord (Energiegewinnung)
Abfall zur Beseitigung/unzulässige Flüssigkeiten (Terminalbereiche) 195 196 167  
Abfall zur Beseitigung aus Gebäuden 633 596 513  
Baustellenabfälle (Abfälle aus Rückbau-, Umbau-, Renovierungs- sowie Instandhaltungsmaßnahmen) 3.127 2.247 703 Verwertungs-/Entsorgungsfachbetrieb (stoffliche Verwertung/Grubenverfüllung)
Gefährliche Abfälle (nur FMG-Anteil, ohne Mineralwolle) 257 219 276 Verwertungs-/Entsorgungsfachbetriebe (stoffliche Verwertung) beziehungsweise GSB-Sonderabfallentsorgung München, Ebenhausen (Energie-gewinnung,Sekundärbrennstoffe)
davon unterliegen ADR (= Gefahrgut) 6) 199 180 186  
Restliche Abfallstoffe 7) 1.259 313 429  
Summe Verwertung 6.594 4.595 2.931  
Entsorgung in Deponie        
Dämmstoffe (Mineralwolle) 8) 432 309 186  
Summe Deponie 432 309 186 Deponie Spitzlberg, Landshut
Gesamtmenge 13.765 11.321 9.097  
1) Alle Mengenangaben beziehen sich ausschließlich auf die von der FMG-Abfallwirtschaft organisierten Entsorgungsprozesse. Das bezieht sich auf die ausgewiesene Gesamtsumme (2017: 13.765 t).
2) Die Entsorgungsleistung erfolgt nicht mehr durch die FMG-Abfallwirtschaft. Die Entsorgungs- und Transportleistungen wurden im April 2011 an einen externen Entsorgungsbetrieb übergeben.
3) Zum Beispiel Folien, Leichtverpackungen
4) Speisereste-Entsorgung aus dem Gastronomiebereich der Allresto nur in Terminal 2
5) Die Abfallmengen aus der Flugzeugkabineninnenreinigung sowie dem Cateringrücklauf werden entsprechend EG-Verordnung 1069/2009 von einem Entsorgungsfachbetrieb in der Müllverbrennungsanlage/im Heizkraftwerk München Nord beseitigt. Die Entsorgungsleistung liegt nicht mehr im Verantwortungsbereich der FMG und wird seit Januar 2011 von einem Entsorgungsfachbetrieb im Namen und Auftrag des Zweckverbands Tierkörperbeseitigung Erding durchgeführt.
6) ADR (Accord européen relatif au transport international des marchandises dangereuses par route): Europäisches Übereinkommen über die internationale Beförderung gefährlicher Güter auf der Straße
7) Zum Beispiel Startbahnabrieb, Kehricht, Altreifen, Gummiabfälle
8) Dämmstoffe, die beim beauftragten Entsorgungsfachbetrieb im Auftrag des Landkreises Freising gesammelt und der fachgerechten Beseitigung (Deponie) zugeführt wurden. Mengensteigerung im Jahr 2017 aufgrund von Gebäude-/Dachsanierungsarbeiten (Mineralwolle)

Gefahrgut: Kontrollen und Schulungen / GRI Standard 306-4

Am Flughafen München fallen betriebsbedingt wasser- und umweltgefährdende Stoffe an, die abtransportiert werden müssen und dann als Gefahrgut deklariert werden. Die Kontrolle der für die Beförderung von Gefahrgut eingesetzten Fahrzeuge ergab deren ordnungsgemäßen Zustand sowie Betriebs- und Verkehrssicherheit. Für die Mitarbeiter finden gemäß den gesetzlichen Vorschriften regelmäßig Schulungen im Umgang mit Gefahrgut statt. Im Berichtsjahr 2017 wurden insgesamt 199 Tonnen Abfall (Vorjahr: 180 Tonnen) als deklariertes Gefahrgut zur Entsorgung transportiert.

Gemessener Lärm 1) / GRI AO7

In dB(A) 2017 2016 2015
Messstelle (nächstgelegene Gemeinde) Nacht 2) Tag Nacht 2) Tag Nacht 2) Tag
Brandstadl (Gde. Hallbergmoos) 51 59 52 59 49 58
Pallhausen (Stadt Freising) 46 56 46 56 44 55
Reisen (Gde. Eitting) 48 55 48 55 48 56
Viehlaßmoos (Gde. Berglern) 44 52 44 54 45 55
1) Dauerschallpegel Leq3 der sechs verkehrsreichsten Monate an vier, jeweils an den Hauptabflugrichtungen gelegenen Fluglärmmessstellen in dB(A)
2) Zeitraum von 22 bis 6 Uhr

Lärmbeschwerden / GRI Standard 102-44

  2017 2016 2015
Eingegangene telefonische Lärmbeschwerden 248 277 174
Beschwerdeführer 142 189 94

Bevölkerungsentwicklung in den angrenzenden Gemeinden 1) / GRI AO7

Anzahl Einwohner 2016 2015 2014
Stadt Freising (Landkreis Freising) 47.848 46.963 45.857
Marzling (Landkreis Freising) 3.233 3.179 3.142
Oberding (Landkreis Erding) 6.187 6.151 5.975
Hallbergmoos (Landkreis Freising) 10.835 10.524 10.364
1) Stichtag ist jeweils der 31.12.
Quelle: Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung – Statistikatlas Bayern. Die Daten für 2017 lagen zum Zeitpunkt der Drucklegung des Berichts noch nicht vor.

Flughafen-»Ökoflächen« 1) außerhalb des Flughafenzauns / GRI Standard 102-7, 304-3

In ha 2017 2016 2015
Zusätzliche »Ökoflächen« gesamt 751 746 746
Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen, Zone III 375 3) 374 2) 374
Flughafenrandzone, Zone II 250 250 250
Ökokonto für zukünftige Ausbaumaßnahmen 126 122 122
1) Grünflächen der Zone II und III, die von der Flughafen München GmbH naturschutzfachlich entwickelt oder gepflegt werden (im Gegensatz zu landwirtschaftlichen Pachtflächen oder sonstigen Immobilien)
2) 2016 wurden zusätzliche Ausgleichsmaßnahmen in einem Umfang von 2.000 m2 beauflagt, von der Größenordnung her ergibt sich keine Auswirkung auf die genannte Hektarzahl.
3) 2017 wurden Ausgleichsflächen im Umfang von 0,7 ha beauflagt und umgesetzt.

Externe Prüfung

 KPMG: betriebswirtschaftliche Prüfung bezüglich ausgewählter Angaben und Kennzahlen zur Nachhaltigkeitsleistung durch KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

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